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Wehrtechnik Schweißdoku Software

Schweißanweisungen, Verfahrensprüfungen und Schweißerprüfungen für Zulieferer der Wehrtechnik digital führen — mit Pflichtfeldern, die vor der Freigabe geprüft werden, sichtbarer Deckung und Fristen, die nicht in einer Excel-Liste stehen.

WehrNorm läuft auf Schweißanweisung Software.

Vier Säulen der Nachweisführung

Erzeugt statt getippt
Schweißanweisungen (WPS) nach ISO 15609-1 entstehen im geführten Formular aus Werkstoffgruppen-, Zusatzwerkstoff- und Gaskatalog — statt in einer weitergereichten Word-Vorlage.
Geprüft statt behauptet
Vor der Freigabe einer WPS wird geprüft, ob die Pflichtangaben vollständig sind; welche Felder verlangt werden, hängt von Prozess und Nahtart ab. Als Entwurf lässt sich eine WPS auch unvollständig speichern. Der Deckungscheck vergleicht zusätzlich WPS, Verfahrensprüfung und Schweißerprüfung miteinander.
Aktuell gehalten
Schweißerprüfungen nach ISO 9606-1:2017 führen die Bestätigung alle sechs Monate (Abschnitt 9.2) und den gewählten Weg zur Aufrechterhaltung nach Abschnitt 9.3 — a, b oder c. Die Frist steht in der Übersicht, nicht in einer Merkliste.
Griffbereit
Schweißanweisung, Verfahrensprüfung und Schweißer-Qualifikation lassen sich einzeln als PDF ziehen — für den Termin, an dem jemand den Nachweis sehen will.

Der Termin, für den man dokumentiert

Kommt die Zertifizierungsstelle oder der Kundenprüfer, wird nicht nach einer Software gefragt, sondern nach der Akte: Welche Schweißanweisung galt für diese Naht, welche Verfahrensprüfung trägt sie, welcher Schweißer hat sie ausgeführt, und war dessen Prüfbescheinigung an dem Tag noch bestätigt.

Diese vier Fragen sind der ganze Grund, warum Nachweise geführt werden. Die Software hält sie beieinander und macht die Lücke sichtbar, bevor jemand danach fragt.

Über Zertifizierung, Prüfumfang und Freigabe entscheidet die zuständige Stelle. Was die Software leistet, ist die Nachweislage — geführt, vor der Freigabe auf Pflichtfelder geprüft und abrufbar.

  • Welche WPS gilt — mit Werkstoff, Prozess, Position und Abmessungsbereich
  • Welche Verfahrensprüfung sie trägt — mit Geltungsbereich
  • Welcher Schweißer sie ausführen darf — Deckungscheck statt Bauchgefühl
  • Ob die Prüfbescheinigung bestätigt ist — 6-Monats-Takt nach ISO 9606-1:2017 Abschnitt 9.2
  • Welcher Weg zur Aufrechterhaltung gewählt wurde — Abschnitt 9.3 a, b oder c
  • Und jeder dieser Nachweise einzeln als PDF

Funktionen im Überblick

Schweißanweisungen (WPS) nach ISO 15609-1
Geführtes Formular mit Werkstoffgruppen-Katalog nach ISO 15608:2025, Zusatzwerkstoffen und Schutzgasen. Für die Prozesse 131, 135, 136, 138 und 141 schlägt das Formular das Schutzgas vor, für 131 und 135 zusätzlich die Lichtbogenart — übernommen wird ein Vorschlag erst per Klick. Wird eine WPS aus einer WPQR angelegt, übernimmt sie die Polarität aus dieser WPQR, sofern dort eine geführt ist — aus dem Prozess wird sie nie abgeleitet. Ausgabe als WPS-PDF.
Pflichtangaben vor der Freigabe geprüft
Welche Felder eine WPS braucht, hängt von Prozess und Nahtart ab — Wurzelschutz, Impulsparameter oder Wärmenachbehandlung werden nur dort verlangt, wo sie anfallen. Beim Freigeben sagt das Formular, welche Angabe fehlt; als Entwurf bleibt eine WPS auch unvollständig gespeichert.
Verfahrensprüfungen (WPQR) nach ISO 15614-1
Verfahrensprüfungen mit ihrem Geltungsbereich anlegen und den Bezug zur WPS halten. Vorhandene WPQR-Berichte lassen sich erfassen und zuordnen.
Deckungscheck WPS ↔ WPQR ↔ Schweißer
Der Deckungscheck vergleicht Schweißprozess, Werkstoffgruppe, Blechdickenbereich, Position und Nahtart und zeigt, welche Kombination von einer Prüfung getragen wird und welche nicht. Eine Achse, die sich nicht bewerten lässt, wird als ungeprüft benannt statt stillschweigend als in Ordnung gezählt.
Schweißerprüfungen nach ISO 9606-1 mit Fristen
Prüfbescheinigungen je Schweißer mit Geltungsbereich und der Bestätigung alle sechs Monate nach ISO 9606-1:2017 Abschnitt 9.2. Für die Aufrechterhaltung kennt die Norm in Abschnitt 9.3 drei Wege — Wiederholungsprüfung, Verlängerung über geprüfte Arbeitsproben oder Fortgeltung unter einem verifizierten Qualitätssystem nach ISO 3834-2 oder -3, solange die Bestätigung nach 9.2 vorliegt und die dort genannten Bedingungen erfüllt bleiben. Die Übersicht führt den Weg, der je Bescheinigung gewählt wurde.
Zusatzwerkstoffe im Bestand
Schweißzusätze mit Bezeichnung und Bezug zur WPS führen, statt sie je Anweisung neu abzutippen.
Prüfmittel mit Kalibrierfristen
Prüf- und Messmittel mit ihren Kalibrierterminen führen, damit die Frist auffällt, bevor sie abläuft.
Mehrere Nutzer, ein Datenstand
Schweißaufsicht, Fertigung und Qualitätswesen arbeiten im selben Bestand. Die Nutzeranzahl ist in allen Tarifen unbegrenzt.

Häufige Fragen

Was macht die Software in der Wehrtechnik anders als eine allgemeine Schweißdoku?
Fachlich nichts anderes — und das ist der Punkt. DIN 2303 setzt auf ISO 3834 auf; ISO 3834-2 verlangt qualifizierte Schweißverfahren (Abschnitt 10.3) — in der Praxis nach ISO 15614-1 —, und für das Schweißen verlangt DIN 2303 geprüfte Schweißer, heute nach der ISO-9606-Reihe. Die Software führt genau diese Nachweise; der Wehrtechnik-Bezug liegt in der Zielgruppe, nicht in einer Sonderlogik.
Lassen sich vorhandene Schweißanweisungen übernehmen?
Ja. Bestehende WPS können angelegt und mit ihrer Verfahrensprüfung verknüpft werden; vorhandene WPQR-Berichte lassen sich erfassen und zuordnen.
Wer arbeitet mit der Software?
In der Regel die Schweißaufsicht, unterstützt von Qualitätswesen und Fertigung. Die Nutzerzahl ist in allen Tarifen unbegrenzt, damit die Zuständigen im selben Datenstand arbeiten.
Deckt die Software die Bauteilklassen nach DIN 2303 ab?
Die Einstufung eines Bauteils trifft keine Software — sie wird außerhalb des Werkzeugs festgelegt. Geführt werden die Nachweise, die je nach Einstufung verlangt werden: Schweißanweisung, Verfahrensprüfung und die Prüfbescheinigung des ausführenden Schweißers.

WehrNorm läuft auf Schweißanweisung Software.